Mäin Element

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00:00:00: Herzlich willkommen zu Mein Element, dem Podcast vom Lützebüyer Journal und zum Summenabisch beim Vornational de la Recherche.

00:00:10: Forschungsgebiete werden generell immer größer.

00:00:12: ich glaube die können gar nicht kleiner werden.

00:00:14: das liegt in der Grundnatur der Forschung.

00:00:17: Kinder sind eigentlich geborene Biologen.

00:00:19: wir sind eigentlich immer daran interessiert.

00:00:22: wenn man in der Partei nur dann was wird wenn man von von Jugend an sozusagen in der partei hoch wächst so zuquadermäßig, dann habe ich da eigentlich keine Lust drauf.

00:01:02: Also es ist so, dass ich eigentlich mich immer für alle Tiere interessiert habe.

00:01:07: Ja da gab's eigentlich gar keine Unterschiede.

00:01:09: also das war mir eigentlich egal.

00:01:10: Ich hab als kleiner Junge dann angefangen ein Buch über Amphibien zu schreiben oder eins über Vögel, ja?

00:01:15: Das ist einfach spannend fand und Da hatte ich aber keine Ausnahmen gemachten Insekten fand nicht genauso spannend.

00:01:21: So und Dass ich dann heuschrecken Forscher geworden bin war dann so'n bisschen Zufall ging eigentlich im Ziviliens los, also ich hab ziviliens in einem Naturschutzprojekt gemacht und in diesem Naturschutzprojekt mussten wir einen neuen Pflegeplan machen für ein neues naturschutzgebiet.

00:01:37: Und als wir ja damit loslegen mussten da mussten die erst mal Erfassung bestimmter Tierarten machen, klar Vögel am Fibien

00:01:46: usw.,

00:01:46: dafür hatten sie aber alle genügend Experten, die das dann machen konnten, aber für Heuschrecken hatten sie niemanden und haben mich gefragt, willst du da die Heuschrecke machen?

00:01:54: Da habe ich gesagt, mach' ich!

00:01:56: Ja, und dann habe ich angefangen.

00:01:57: Und am Anfang ist das natürlich mühselig.

00:01:59: Ich erinnere mich, dass ich die Tiere am Anfang gefangen hab mit dem Bestimmungsschlüssel mühsellig versucht habe erst mal rauszufinden was sind das für Arten?

00:02:07: An der allerersten Art habe ich den ganzen Tag gesessen und am nächsten Tag festgestellt, dass mein Ergebnis falsch war.

00:02:15: Das heißt man muss sich da erstmal so reinarbeiten.

00:02:18: Und das Lernen der Gesänge, das geht ja auch nicht von heute auf morgen.

00:02:21: Das kriegt man eigentlich am besten dann hin, wenn man wirklich draußen ist die Tiere beim Singen sieht und diese Zuordnung dadurch hinbekommt.

00:02:30: Also man kann meines Erachtens jetzt die Heuschreckengesänge nicht lernen indem man sich eine CD oder sowas anhört.

00:02:35: Ja das bleibt nicht hängen.

00:02:36: Es bleibt nur dann hängen, weil man sozusagen direkt dann auch diese Bestimmungen im Gelände macht und gleichzeitig erkennt ah, dass es der Gesang der dazu gehört.

00:02:45: Aber inzwischen gibt es natürlich super Tools.

00:02:47: Also man kann heute viel leichter in solche Bestimmungen reinkommen, als das früher der Fall war.

00:02:52: Früher gab's nicht so viele Bestimmungsliteraturen da gibt's einfach heute viel bessere Bestimmungwerke.

00:02:57: Das ist schon hilfreich.

00:02:59: und dann gibt's auch diese Citizen Science Plattformen wie iNaturalist oder Observation.org wo man sich registrieren kann Bilder machen kann eine automatische Bilderkennung hat die die Arten bestimmen wo noch mal ein Experte drüber guckt.

00:03:15: Das heißt, man kriegt dann auf jeden Fall irgendwann die richtige Bestimmung so gut es geht mit diesem Bild hin.

00:03:20: Bei den Heuschrecken zumindest hier in Luxemburg funktioniert das.

00:03:23: In einem neunzig Prozent der fällt auf jeden fall bis zur Art und dementsprechend kann man natürlich auch auf diese Weise die Arten lernen.

00:03:32: Ja da gibt's einfach heute sehr viele verschiedene Herangehensweisen.

00:03:36: Wege den Ausdlösch hinspringen auf Furscher.

00:03:39: Ich merke den absolut vier gezischende Weg.

00:04:05: Das lag so ein bisschen an diesem Traum, auch was für den Schutz der Arten machen zu können.

00:04:17: Also, als ich ganz klein war, ich wollte irgendwas mit Tieren machen.

00:04:19: Das waren wir klar.

00:04:20: und dann hatte ich meiner Mutter damals gesagt, ja, ich will gerne Tierärzt werden.

00:04:24: Und dann sagte sie aber, als Tierarzt musste auch schon Tiere töten ab und zu mal.

00:04:29: und dann dachte ich, nee da habe ich keine Lust zu oder ich will ja was für die Tiere machen muss natürlich irgendwie ein bisschen... Im Nachhinein machen Tierarzt natürlich auch was für Tiere.

00:04:39: Aber gut, ja und dann habe ich so die zweite Idee war, ich will Förster werden.

00:04:43: Dann dachte ich, da gibt es eine solche Natur und da können die Tiere leben und unsere Hunde sagen, der musste aber auch jagen und das wollte ich nicht machen Gab es aber natürlich zu der Zeit, so in den Siebzigerjahren immer die Sendung von Bernard Jimmelck in Deutschland.

00:04:56: Bernard Jimmellck war der Zoodirektor von Frankfurt und gleichzeitig Vorsitzender der zoologischen Gesellschaft Frankfurt ein großer Naturschützer, der auch Seri Gedi darf nicht sterben gemacht hat

00:05:05: usw.,

00:05:05: also sehr viele für einen Naturschutz gemacht hat.

00:05:07: und ja er trat so einmal im Monat mit seiner Sendung im Fernsehen auf und ich habe ihn natürlich mal geliebt.

00:05:14: und dann hab' ich gesagt was macht ihr eigentlich?

00:05:16: Das will ich auch werden!

00:05:17: Und dann hat mein Mutter gesagt ja der ist Zoodirector Okay, dann werde ich zu Direktor.

00:05:21: Weil auch was machen möchte... was er macht.

00:05:26: Und ich habe dabei aber nicht so den Zoo selber im Mittelpunkt gesehen, sondern eher die Naturschutzarbeit, die er machte.

00:05:32: Also Tierfilmen und er hatte viel Geld eingesammelt um Naturschutzprojekte auch am Land zu ziehen und hat dann prinzipiell ja auch den Schutz von Serengeti- und Gorogorokrater initiiert und solche Sachen und das fand ich natürlich spannend.

00:05:46: Ich hab als Kind tatsächlich bin ich oft rumgelaufen und habe mir vorgestellt dass ich irgendwie Tiere entdecke, dass ich irgendwo draußen unterwegs bin und Tiere entdecke.

00:05:54: Ja, insofern war das ... ja dann erst mal zu Direktor war so ein bisschen das Ziel.

00:05:59: Dann war klar ich will Biologe werden und da brauchte ich erst einmal kein weiteres Ziel ne?

00:06:04: Weil erstmal bis zum Biologie Studium ist er lange hin und dann während man dann so rein wächst.

00:06:09: Ich bin aber schon früh Mitglied in Naturschutzorganisationen geworden Zum Beispiel eben dieser zoologischen Gesellschaft Frankfurt Aber auch vom NABU-BOND in Deutschland.

00:06:20: Ich bin dann auch schon mit, ja, das Rechtsehn oder so zum Schriftführer des Kreisverbandes, des BUND geworden.

00:06:32: Das heißt wir haben uns irgendwie einmal im Monat getroffen und die Naturschutzaspekte im Landkreis diskutiert.

00:06:39: Und irgendwie war ich dann plötzlich Schriftführer weil so viele Leute waren es nicht und die brauchten jemanden.

00:06:46: Ja und das hat dann dazu geführt, dass ich dachte ja, ich muss irgendwie besser Schreibmaschine lernen.

00:06:50: Und habe dann angefangen mir das Zehnfinger-System beizubringen was heute noch immer meine Studenten manchmal in Verwunderung... ... versetzt, wenn die dann an der Tür stehen und ich noch weiter tippe werde, dich mit ihnen rede.

00:07:03: Da weil man einfach so blind tippen kann!

00:07:06: Ja aber das heißt dann war klar irgendwie so Naturschutz... Das ist ein bisschen mein Ziel ja?

00:07:11: Und ich habe deswegen auch meinen Ziviliens eben im Naturschutz gemacht, bin dazu in den Heuschrecken gekommen,... ...und ich wollte aber gar nicht unbedingt bei den Heuschecken bleiben.

00:07:19: Es war tatsächlich so dass ich immer dachte, ich will auch noch andere Tierarten lernen.

00:07:22: Ich hab dann im Studium... mich auch mit Wannsen beschäftigt, mit Libellen und Tagfaltern.

00:07:28: Ich habe nebenher mein Geld verdient über so ökologische Gutachten, dass ich also Kartierungen gemacht hab für so Gutachterbüros.

00:07:35: Da konnte man natürlich als Student ganz gut mitteleben.

00:07:39: Also hat man deutlich besser verdient, als wenn man jetzt irgendwo in der Kneipe gejobbt hätte oder so.

00:07:44: Und irgendwie bin ich aber immer wieder zu den Heuschrecken zurückgetrieben worden.

00:07:50: Also ich bin damals, als ich meine Diplomarbeit machen wollte, Ganz gerne nach Tansania.

00:07:55: Ich hatte damals wieder mit der zoologischen Gesellschaft Frankfurt Kontakt aufgenommen, weil die Projekte in der Serengeti hatten und das war natürlich immer noch mein Traum.

00:08:04: Da kam aber irgendwie nicht viel zurück.

00:08:06: und durch Zufall als ich dann so nach Tanzania gefahren bin habe ich dann ein Naturschutzprojekt in den Usambara Bergen kennengelernt Und habe dort mit dem Ornithologen gesprochen.

00:08:17: und eigentlich dachte ich, ja Vögel ist auch eine gute Sache.

00:08:19: Ich möchte ganz gern was über Vögele in den Usambarer Bergen

00:08:21: machen.".

00:08:22: Und er sagte dann, ah ja, über Vögel ist schon so viel hier gelaufen.

00:08:24: Willst du nicht lieber etwas über Insekten machen?

00:08:26: Dann machte ich mir gut.

00:08:27: Mit Heuschrecken kenne ich mich aus also mache ich Heuschrocken!

00:08:30: Es war natürlich was ganz anderes die Heuschreckenden Tanzania.

00:08:33: da gab es ja keine Überlappung mit den Arten hier und nicht mal mit den Familiengruß.

00:08:37: das heißt das sind ganz andere Artengruppen.

00:08:38: da muss man sich erst einmal einarbeiten Um mich dann vorzubereiten.

00:08:42: darauf bin ich dann alle möglichen Museen gefahren.

00:08:45: Wir hatten in Bremen glücklicherweise eine große Sammlung von Heuschrecken aus Tansania, die mal jemand in den Sechzigerjahren gesammelt hatte, die auch alle gut bestimmt waren und ich habe mich dann so in die Bestimmungsliteratur eingearbeitet Tiere alle fotografiert, haben mir wirklich Fotos von so vielen Arten wie möglich gemacht.

00:09:04: Also alleine an den Kurzführerschrecken – ich habe mich nur mit Kurzführer schreckend damit beschäftigt – gab es zu diesem Zeitpunkt schon fünfhundert Arten in Tansania?

00:09:12: Inzwischen sind das noch mehr.

00:09:14: Das heißt da musste man irgendwie erstmal ein bisschen reinkommen und ich hab dann natürlich vor Ort auch gesammelt Und mit dieser Sammlung bin ich danach zu einigen Experten nach England gefahren.

00:09:25: Da gab es Leute, die sich sehr viel mit der Taxonomie von Neuschrecken beschäftigt haben und ja dann hatte ich halt auch eine neue Art dabei, den noch nicht beschrieben war.

00:09:35: Ich ... das war auch da bei.

00:09:36: der hatte schon so bisschen Verdacht dass etwas neues ist weil ich dann dann dachte irgendwie kriege ich den nicht so richtig raus?

00:09:41: Die passt denn nicht so richtig zu irgendwas was ich dann Literatur hatte Vorsitzende von diesem Forschungszentrum in England, Nick Jago, der sagte und damals er guckte sie hatte mit mir plaudert.

00:09:57: Er war früher selber in Tansania lange und sagte dann irgendwann ja open the box das heißt ich habe mein neuschrecken Box dabei und hat er aufgemacht.

00:10:04: Naja sofort dieses Vieh gesehen dachte was ist das denn?

00:10:07: Amazing!

00:10:08: Hat's rausgezogen.

00:10:10: Und meine Vorstellung war damals, ich wollte ja kein Taxonomen werden.

00:10:13: Ich wollte was für den Schutz der Arten machen aber nicht unbedingt neue Arten beschreiben und ich meine Vorstellungen war eigentlich Ja gut dann lass ich die hier.

00:10:19: ihr beschreibt die und sagt mir dann später einen Namen und er sagte natürlich Nynne, die hat mehr genug anderes zu tun.

00:10:26: Was sie dann gemacht haben war mir zu zeigen wie man die arten beschreibt und dann habe ich diese Art tatsächlich beschrieben.

00:10:32: das war so die erste die ich beschrieben habe, aber ich bin trotzdem natürlich mehr Ökologe geblieben auch wenn ich ab und zu mal wieder Atembeschrieben

00:10:39: hab.

00:11:01: Nee, also die meisten sind schon eher neugierig.

00:11:03: Aber das denkt natürlich auch ein bisschen davon ab was man für einen bekannten Kreis hat.

00:11:06: vielleicht wenn man sowieso eher Akademiker kennt dann ist er eher den Neugier groß so in der breiten Bevölkerung.

00:11:15: ja manchmal wird man schon erst mal ein bisschen fragend angeguckt aber ich glaube Überwiegend ist da schon die Neugier, weil ich glaube die meisten Menschen interessieren sich schon für Natur.

00:11:26: Und die Menschen gucken auch gerne Naturfilme wenn man mit Kindern unterwegs sind.

00:11:30: Ich sag mal Kinder sind eigentlich geborene Biologen Also die sind eigentlich immer daran interessiert, wenn man mit ihr auf eine Wiese geht um Heuschrecken zu fangen.

00:11:39: Die sind total begeistert.

00:11:41: Wir waren öfter mal mit Kindergärten und dann auch wenn die Eltern dabei waren, die waren dann auf einmal genauso begeisternt.

00:11:46: Die lassen sich da für genau so begeistern.

00:11:48: nur meistens fehlt den Menschen ein bisschen der Kontakt zur Natur.

00:11:56: Und du hast hier noch wirklich aktiv für du eben um Terror, an einem Gespräch mit der Leute robotmixern zu machen, dass sie vielleicht ein bisschen soll ob Natur und ob Dünnfeld abpassen.

00:12:11: Und schluss hat ihr nicht nimmend den Mönch wie ihr beluchte nisulischen Dehirn.

00:12:16: Bei so viel Engagement stellt nicht mehr Wort.

00:12:17: froh, wir warten jetzt all in going!

00:12:20: Wir den Ochsdolonit den perfekten Kandidat für Fleisch und Politik zu going.

00:12:27: Als Jugendliche habe ich das schon überlegt, dann dachte ich mir, ich bin noch zu jung dazu.

00:12:30: Ich muss ein bisschen mehr Erfahrung

00:12:31: haben.".

00:12:31: Dann später war ich so beschäftigt, also gerade als Doktorandenphase im Postdoc bist du in dem Wissenschaftsbetrieb drin und musst sehen dass du einfach auch im Betrieb drin bleibst ja?

00:12:43: Das ist ein hartes Geschäft!

00:12:44: Du kriegst immer nur Verträger über ein paar Jahre und gibt es diesen Spruch in der Wissenschaft Publish oder Parish

00:12:51: d.h.,

00:12:51: wenn du nicht genügend publiziert dann verschwindest du auch schnell und das ist nicht so einfach ein Job zu finden.

00:12:57: Also ich hatte sehr viel Glück, dass ich immer einen Job gefunden habe.

00:13:02: Und erst als ich dann einen festen Job hatte, hatte ich dann wieder so gedacht, na ja vielleicht doch mal in die Politik zu gehen um was ändern zu können.

00:13:13: aber das war mir dann doch zu schwierig.

00:13:16: also ich hatte dann mein Telefonat tatsächlich mit einer einem Parteivorsitzenden, der dann auch so gesagt hat ja wo waren sie die letzten Jahre?

00:13:26: und dann habe ich gedacht hab ich es irgendwie wenn man in der Partei nur dann was wird.

00:13:30: Wenn man von von Jugend an sozusagen in der partei hoch wächst sogar da mäßig Dann habe ich da eigentlich keine Lust drauf bei null zu beginnen.

00:13:39: also wenn dann würde ich auch direkt etwas bewegen können Und das kann man auch anders.

00:13:43: dafür muss man nicht unbedingt in der partei sein.

00:13:46: Also Ich bin Ich bin ja aktiv in dieser Welt Naturschutzorganisation, ICN.

00:13:52: Und da sind wir in ganz vielen Naturschutzprojekten aktiv und man wird dann auch irgendwann als Experte auf dem Gebiet wertgeschätzt.

00:14:00: Ja?

00:14:00: Und ich bin dann auch in Expertenkremien der Europäischen Kommission mit beteiligt gewesen bei der Ausarbeitung dieses europäischen Pollinator Monitoring zum Beispiel merke, dass man auf dieser Weise einfach auch was erreichen kann wenn man mit den richtigen Menschen kommuniziert.

00:14:19: Es hat halt auch den Vorteil das man sich nicht jetzt so einer Partei unterwirft oder nicht also auch nicht direkt mit der Partei assoziiert wird.

00:14:29: denn irgendwie als Wissenschaftler will man ja aus einem gewissen Neutralität haben.

00:14:33: natürlich hat man sein Thema und Naturschutz wird natürlich sofort immer in eine bestimmte Ecke gestellt Und natürlich weht man auch die Parteien, die das dann eher dieses Thema bedienen.

00:14:47: Aber trotzdem will man ja doch noch ein bisschen Neutralität haben und jetzt nicht sagen ich mache das nur weil es diese Partei ist sondern ich mach das weil das hier mein Thema ist.

00:14:55: Als knallhärter Journalist bin ich mir natürlich mitnimmendem Oxel-Sync-Fursch und liess

00:15:01: mich

00:15:02: schon mal zum Feld beschäftigt.

00:15:04: An zwar habe ich viel mehr geguckt.

00:15:07: Viel, viel mehr!

00:15:08: Der ins Sekret der vierte Filme war, das muss mindestens in Hespringer im Film zu gesehen sind.

00:15:14: An einer Wähler schufen das große Krabbeln über Kung Fu Panda bis hin zum Jiminy Cricket bei Pinocchio alles geguckt.

00:15:22: Wobei, nee, die Lastin... ...das war ja vorhin ein Grill!

00:15:27: Wobei aus seiner Seite

00:15:28: nimmst

00:15:29: du einen Hesspringer?

00:15:30: Werd' Moment!

00:15:32: Hä?!

00:15:33: Wacht!

00:15:35: Achsel, kannst du mir dir vielleicht weiterhelfen?

00:15:37: War das ein Unterschied?

00:15:38: Täuscht einer Grill, oder ein Heelspringer?

00:15:42: Ja also die Grillen sind eben der Untergruppe der Heuschrecken.

00:15:45: Und innerhalb der Heuschrecken gibt es so zwei große Unterordnungen.

00:15:48: Die Kurzfühler und die Langfühlerschrecken, zu den langen Führerschrecken gehören dann die Grillen- und die Laubheuschrecks.

00:15:56: Diese Langfühlerschreck haben eben wie die Name sagt sehr lange Fühler sind sehr krazil gebaut.

00:16:01: Die Grillen nehmen meistens eher am Boden ja und bauen sich teilweise sogar auch Höhlen in denen sie wohnen wie zum Beispiel unsere Feldgrille während die Grashüpfer auf den Wiesen rumspringen.

00:16:12: Das sind sie mit den kurzen Fühlern, die man eigentlich so normalerweise als Kind fängt auf dem Wiesen.

00:16:36: Die Wandauheuschrecken sind natürlich immer ein Problem weil dann sofort alle denken ja mal muss was dagegen tun.

00:16:41: Aber wenn man den Leuten dann erzählt, das Wanderhäuschrecken sind gerade mal so zwölf Arten weltweit.

00:16:46: Ja die Probleme machen von den dreißigtausend beschriebenen Arten.

00:16:50: Dann weiß man einfach dass es sehr viele Arten gibt, die überhaupt keine Probleme machen und viele davon eher Probleme haben ja.

00:16:55: Und viele Menschen sehen durchaus auch Positives in Häusschrecken also insbesondere die Gesänge von Häuschecken.

00:17:01: So ein lauer Sommerabend mit Grillengesängen Das verminden die meisten Menschen.

00:17:06: schauen wir über das Positiven und es gibt eigentlich kaum einen Ein Hollywood-Streifen, wo nicht irgendwie so eine romantische Samannacht mit Grillenzirpen unterbemalt wird.

00:17:34: Naja, das ist im Prinzip das was eigentlich unsere gesamte biologische Vielfalt bedroht.

00:17:39: Also dass wir als Menschen uns inzwischen so bereit machen mit unserer Landnutzung Das sind die Lebensräume von Heuschrecken verändert oder zerstört werden.

00:17:50: Das geht von der Abholzung tropischer Regenwälder bis hin zur Veränderung in der Landwirtschaft.

00:17:55: Also das ist im Prinzip, es gibt ja kein Lebensraum, der nicht irgendwie Probleme kommt.

00:17:59: Morre werden entwässert, Gewässer werden begradigt und ähnliches.

00:18:05: also bei uns in Mitteleuropa ist natürlich so ein bisschen die Veränderungen der Landwirtschafts oder Haupttreiber wobei ich immer sage na es ist nicht die Landwirtschaft selber sondern die Veranderung der Land Wirtschaft die das Problem sind denn viele Arten hätten wir gar nicht hier ohne Landwirtschaft.

00:18:19: Ja, also der Großteil der biologische Vielfalt nicht nur heuschrecken.

00:18:22: In Mitteleuropa wird eigentlich die Landwirtschaft überhaupt erst oder wurde gefördert.

00:18:27: Also ist mit Landwirtschaft sehr eng verbunden und gleichzeitig kann die Land Wirtschaft ohne biologisch vielfalt ja auch überdauern, wenn man jetzt zum Beispiel an Regenwürmer denkt die den Boden eben Frucht behalten oder wenn man an an Bestäuber denkt und ähnliches.

00:18:42: Das heißt eigentlich sind diese beiden Systeme sehr stark miteinander verlinkt und das hat aber auch zur Folge dass jede Veränderung die wir durchführen auch einen extremen Effekt hat auf die Arten die dort leben.

00:18:55: Das heisst plötzlich Flächendünger dann wachsen die einfach dichter, es gibt mehr Gräser weniger Kräuter und schon verschwinden bestimmte Insektenarten.

00:19:03: Und das überleben nur noch die, die gut mit diesen Veränderungen klarkommen.

00:19:27: Also lang um Tone herrtene raus, ob hinzuschlauen Palt bei einer Grillus Compestris oder echter vonoptera flacata befindet.

00:19:37: Ne genau also die sinken unterschiedlich.

00:19:39: da gibt es hier den Unterschied zwischen Kurzfühler und Langfühlerschrecken.

00:19:43: Bei den Langfüderschrecken ist es eigentlich relativ konstant.

00:19:46: Die meisten Arten reiben die Flügel gegeneinander, die haben also auf einer Flüglader so kleine Zähnchen drauf und auf der anderen Seite haben sie dann eine sehr glatte Ader und die werden gegeneinander gerieben.

00:19:59: Und daraus entsteht ein Ton, der immer einen leichten I-Ton mit drin hat.

00:20:04: Also die Grillen zum Beispiel machen dieses Grigrigri oder auch das grüne Häupferd und so.

00:20:10: Die haben immer so einen leichen I-ton mit drin.

00:20:13: Bei den Kurzfühlerschrecken ist es ganz anders.

00:20:17: Da gibt es sehr viele verschiedene Gruppen, die unterschiedlich Form der Gesänge entwickelt haben und es gibt auch sehr viele, die gar nicht singen.

00:20:23: Gerade in den Tropen gibt es viele Arten, die machen eher eine visuelle Kommunikation das heißt sie haben dann bunte Hinterschenkel diese hochhalten oder irgendwie bunte Flügel und ähnliches.

00:20:34: ja also die machen eben dann eher so einen kleinen Tanz.

00:20:38: Bei uns haben wir sozusagen das Glück, dass die meisten singen.

00:20:41: Das sind die Grasüpfer, den da singen die meisten und bei denen ist es so, dass sie auf der Innenseite der Hinterschenkel eine Leiste haben mit kleinen Zähnchen, die dann über einen Fügelader geschoben wird.

00:20:56: Und dadurch entsteht dann eher ein raschelnder Ton, also eher wie so ein White Noise sagt man in der Fachmarse, breites Spektrum an anderen... Frequenzen abgedeckt wird.

00:21:31: Ich

00:21:37: glaube, Forschungsgebiete werden generell immer größer.

00:21:40: Die können gar nicht kleiner werden und das liegt in der Grundnatur der Erforschung.

00:21:44: Das ist so ein bisschen wie eine Handschuhe, wenn man einen Finger auswirbt in einem Handschuh, dann wird die Oberfläche immer größerer.

00:21:53: Wenn man eine Forschungsfrage beantwortet hat, hat man sofort fünf Neue.

00:21:57: Weil man sich ständig die Frage stellt, warum ist das so?

00:22:00: Dann hat man was rausgefunden und wieder drei neue Fragen.

00:22:04: kann man das sozusagen unendlich weiterspinnen und kommt von Hühn nach Rot.

00:22:08: Und kriegt aber natürlich auch immer mehr, die kommt immer mehr so ein bisschen auf den Kern der Sache oder versteht diese ganzen Prozesse und Zusammenhänge immer besser.

00:22:19: Wir haben jetzt momentan noch einen Forschungsprojekt.

00:22:20: also ich habe noch Dr.

00:22:21: Andin an der Uni Trier, die hat sich mit einer heuschrecken Art beschäftigt über die man relativ wenig wusste, die hier so auch bei uns in Luxemburg vorkommt.

00:22:30: Das ist die Laubholz-Ebelschrecke und die lebt halt auf Bäumen.

00:22:33: ja und das dadurch entgeht sie natürlich den heuschrecken Forschern.

00:22:36: Ja die meisten heuschreckend Forscher sind nicht irgendwie ein Bäumen unterwegs sondern mehr auf Wiesen weil dann die meisten unserer Arten leben.

00:22:43: ja wir laufen über die Wiesen und sehen was da hüpft und hören was da singt und die Art lebt aber eben auf Bäume und sinkt im Ultraschallbereich.

00:22:52: Das heißt mein Hörte schon nur mit dem Detektor Und man wusste halt sehr wenig über die.

00:22:59: Auf der roten Liste in Nordrhein-Westfalen galt sie auch als Datendefizitär, das heißt es gab nicht genügend Daten um den roten Listestatus überhaupt zu bewerten weil man gar nicht weiß nimmt die zunimmt die ab hat die im Problem und so weiter.

00:23:11: Das war der Grund warum wir dieses Projekt auch damals gestartet hatten, weil dass eine Art ist die in Deutschland ein bisschen auch ihren Verbreitungsschwerpunkt hat.

00:23:17: ja die gilt als sogenannte Verantwortungsart.

00:23:20: Deutschland hatte einen großen Teil des Verbreitungsgebietes Und wir wissen aber nichts über die.

00:23:24: Und dann dachte ich, irgendwie muss man das ja mal ändern und jetzt sind wir... Wir haben da mit vor drei vier Jahren angefangen mit dem Projekt und hatten wirklich extrem viel an Forschung reingesteckt, haben wirklich viele Abschlussarbeiten dazu gehabt und jetzt fangen wir langsam an, die zu verstehen also was du überhaupt brauchst.

00:23:39: denn das war wirklich völlig unklar.

00:23:41: Da hieß es in der Literatur Ja, sie braucht irgendwie Eichenwälder und einen anderen Literaturstellenstand.

00:23:48: Die findet man auch in Fichtenforsten und dachten wie passt das denn zusammen?

00:23:53: Und inzwischen wissen wir, dass es bei der gar nicht um die Baumarten geht sondern es geht wirklich um die Struktur.

00:23:59: Das ist übrigens was sehr Typisches für Heulschrecken das je mehr auf Vegetationsstruktur reagieren als auch Pflanzenartenzusammensetzung.

00:24:06: Ja das heißt im Offenland gibt es viele Arten die brauchen irgendwie kleine offene Bodenstellen zum Beispiel um Eier zu legen oder sich zur Sonnen oder ähnliches.

00:24:16: Die gehen halt immer mehr verloren, weil durch die Eutrophierung also die Nährstoffe in der Landschaft die Vegetation immer dichter wird.

00:24:23: So und im Wald... Bei dieser Art ist es eben so, die braucht strukturreiche Wälder.

00:24:27: Das heißt da müssen auch mal Lücken im Kronendach sein.

00:24:30: Die brauchen irgendwie Büsche.

00:24:31: Die brauch unten eine ausgeprägte Strauchschicht und gleichzeitig eine gute vertikale Konnektivität.

00:24:37: Das heisst das müssen irgendwie auch genügend Äste im unteren Bereich des Waldes sein.

00:24:41: also wenn man da einfach nur Stangen hat und dann oben die Baumkrone damit kommt ihr nicht klar weil sie irgendwie so lebt dass die Jungtiere den Nymphen auf diesen Sträuchern leben und dann mit zu den Alter immer weiter nach oben wandert.

00:24:56: Und die Erwachsenen-Tiere sitzen dann oben in der Baumkrone drin, sonnen sich und singen im Ultraschallbereich.

00:25:04: Das ist ganz interessant denn mit diesem Wissen kann man jetzt natürlich auch hingehen und Naturschutz betreiben und sagen okay, die Wälder dürfen nicht alle geschlossen sein.

00:25:14: Es sind ein ganz interessanter Aspekt weil gerade aufgrund des Klimawandels die Forstwirtschaft oft sagt wir müssen sehen dass für die Wälder geschlossen halten Damit die nicht zu sehr austrocknen und nicht so viel erwärmen, um den Klimawandel abzupuffern will man dann einen geschlossenen Grundschicht gerne haben.

00:25:32: Und das ist nicht nur für diese Laubholzebelschrecke ein Problem sondern auch für sehr viele Insekten- und auch Pflanzenarten.

00:25:38: Denn an den Stellen wo wir dieser heuschrecken Art gefunden haben, haben wir auch gleichzeitig immer die höchste Pflanzendiversität gefunden weil einfach durch diese Heterogenität, die da entsteht, Platzviert sich für mehr andere Arten ist.

00:25:54: Und den Axel, auf jeden Fall um Schluss von der Episode geht das letzte Wort auch in Hähnen.

00:25:59: Du für Axel mit Mikro aus Deinem.

00:26:03: Ja, ich hoffe einfach dass ich hier schön weiter mit der Forschung machen kann und dass sich auch einfach viele daran beteiligen.

00:26:11: Vor allen Dingen auch das viele von Zuhörern vielleicht auch Lust haben oder Lust bekommen sich mit Insekten zu beschäftigen.

00:26:18: Und wie gesagt es geht heute ja ganz einfach.

00:26:19: Man braucht eigentlich nur ein Fotoberat oder ein Handy und kann die Arten schon relativ leicht im Gelände bestimmen.

00:26:26: also es geht inzwischen viel einfacher sich mit solchen Arten reinzufuchsen und man entdeckt da einfach sehr viel spannende Sachen.

00:26:33: Das war es von meinem Element, dank drunden Podcasts zu liken und zu bewerten.

00:26:37: Anze Deelen.

00:26:39: Besonders wenn ihr Bock habt weiter Furchtungsfelden zu entdecken, deelu vielleicht nicht unbedingt direkt um Schirmhut.

00:26:46: Zum Beispiel war mir den Bantui an der Naturmuseum besichern, ein Humor-Team über Dinoin-, Palaeontologie und fossile Geschwart.

00:26:54: Allgemein ich meine bei so vielen Episoden die man mittlerweile abkohlen Komm' ich versprechen, wir holen für Augusto eine Piste dabei.

00:27:00: Dafür scrollt ihr gerne durch die Episoden, lauft da dran und bist ganz ganz geschwürnt.

00:27:05: Das wird von mir bis dann, ciao!

About this podcast

E Podcast vum Luxembourg National Research Fund (FNR) an Zesummenaarbecht mam Studio J vum Lëtzebuerger Journal. De Max Kasel trëfft sech reegelméisseg mat Fuerscher*innen zu Lëtzebuerg a schwätzt mat hinnen iwwert hiert Liewen an hier Passioun fir d'Wëssenschaft. "Mäin Element" weist de Mënsch hannert der Fuerschung.

by FNR | Studio J (Lëtzebuerger Journal)

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